Ich denke unser Ziel sollte es sein, immer mehr Zugang zur Freude am Leben zu haben. John Cage
Manuel Geier lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Keltern.
Bereits seit der frühen Kindheit wirkte er in klassischen Kammermusikensembles und in Jugendsinfonieorchestern mit.
2003 spielte er als Schlagzeuger des "Strike Percussion Ensembles " (MI, USA) mehrere Konzerte in den USA, auch als Solist.
Nach 10 Jahren umfassender musikalischer Ausbildung in den Fächern Schlagzeug (bei Albrecht Volz, Thomas Aman)
und Klavier an der Musikschule Renningen, folgte ein Jahr intensiver Schlagzeugunterricht bei Don Raaymakers (MI, USA / Robert Hohner Perc. Ens.) und daraufhin eine vierjährige Ausbildung bei Gerald Köck (Stuttgarter Philharmoniker).
2007 begann er sein Schlagzeugstudium (Musikerziehung und Orchestermusik) an der Hochschule für Musik in Saarbrücken bei Prof. Thomas Keemss und Matthias Weissenauer, wo er im Frühjahr 2010 sein Vordiplom mit "sehr gut" abschloss.
Von 2010 an folgte sein Studium Bachelor of Music (künstlerischer und pädagogischer Schwerpunkt) bei Prof. Isao Nakamura, Jochen Brenner und Thomas Höfs an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Sein Bachelorstudium schloss er 2012 mit Auszeichnung ab. Anschließend setzte er sein Studium Master of Music (künstlerisch) in der Schlagzeugklasse bei Prof. Isao Nakamura fort, welches er 2016 mit Auszeichnung absolvierte.
Im Alter von 14 Jahren sammelte er mit einem alten Atari-Computer und einem achtspurigen Kassettenrekorder seine ersten Erfahrungen im experimentellen Komponieren. Dabei spielte das Verknüpfen, Verschieben, Zusammenführen, Extrahieren, Invertieren, Spiegeln, Umkehren, Verdrehen, Synchronisierung und Überlappen von melodischen und rhythmischen Mustern eine zentrale Rolle. Die dabei geweckte Begeisterung für das Komponieren begleitet ihn bis heute.
Private Kompositionsstudien konnte er bei Kathrin A. Denner und Prof. Markus Hechtle vertiefen.
Seine Musik ist stark davon geprägt mit dem Versuch Komplexität und Eingängigkeit miteinander zu verbinden. Sein Ziel ist es dabei den Hörer, den Interpreten und sich selbst für den künstlerischen Gehalt in der Musik zu sensibilisieren um neue Einblicke und Achtsamkeit für das musikalische Material zu erlangen.
Neben den mathematischen, physikalischen Aspekten, wie Materie zum Klingen bringen, Schallwellen, Frequenzen, Erforschen unendlicher Möglichkeiten der Elektronik, steht für ihn der geistliche und meditative Gehalt in der Musik im Mittelpunkt.
Höhepunkte in den letzten Jahren waren die Uraufführungen einiger seiner komponierten Werke. Sowohl bei Kammermusikabenden an der Oper in Saarbrücken, als auch bei Konzerten der Schlagzeugklasse an der Musikhochschule in Karlsruhe fanden seine Kompositionen positive Resonanz im Publikum.
Neben Rundfunkproduktionen und CD-Aufnahmen führten ihn Aushilfstätigkeiten in Orchestern regelmässig an die Badische Staatskapelle Karlsruhe und an das Saarländische Staatstheater, wo er u. a. bei der Europäischen Prämiere "Der Erste Kaiser" von Tan Dun und der Deutschen Erstaufführung von "Doctor Atomic", John Adams mitwirkte.
Als Gast spielte er in Ensembles z. B. beim Festival für Neue Musik "ZeitGenuss" in Karlsruhe mit Stücken von Steve Reich und Luigi Nono.
Meisterkurse in klassischem Schlagzeug (Franz Lang, Peter Sadlo, Kunihiko Komori, Momoko Kamiya, Marta Klimasara, Klaus Dreher, Matthias Schmitt und Evgeniya Kavaldzhieva),
Komposition (Bernhard Lang, Anne Wellmer, Matthias Ockert, Annesley Black and Brigitta Muntendorf),
Improvisation (David Friedman),
Drumset Pop (Benny Greb und Simon Phillips)
und Perkussion in der Popularmusik (Claudio Spieler)
gaben ihm wichtige Impulse für seine musikalische Entwicklung.
Die Pädagogik lag Manuel Geier schon immer sehr am Herzen.
Mit viel Freude widmet er sich der Ausbildung von Schlagzeugschülern und der Förderung junger Musiker. Seit 2013 ist er als Dozent an der Musikschule in Ettlingen tätig.
Unter seinen Schülern sind Bundespreisträger im Wettbewerb "Jugend musiziert".
Copyright 2026 Manuel Geier
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